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Ausbildungskonzept

Das Konzept der Fort- und Weiterbildung stützt sich, neben den natürlich unverzichtbaren medizinischen und pflegerischen Unterrichtsinhalten, hauptlächlich auf 3 Säulen.

Die erste Säule ist die bedingungslose Praxisorientierung. Dieser ersten Anforderung folgend wird unser Ziel sein, unsere AbsolventInnen in allen Bereichen der Wundbehandlung, von der Anamnese, der phasengerechten Strategieauswahl, bis hin zur Dokumentation und Evaluation, auf den Berufsalltag vorzubereiten.

Die zweite Säule wird der Kontakt mit allen AnbieterInnen von wundtherapeutischen Produkten sein. Dieser Kontakt wird bereits in der Basiswoche in Form eines Industrietages hergestellt, bei dem alle AnbieterInnen die Gelegenheit haben sich und die jeweilige Firmenphilosophie den TeilnehmerInnen vorzustellen.

In der dritten Säule wird den KursteilnehmerInnen die umfassende und ganzheitliche Betrachtung der KlientInnen mit allen ihren Problemen, die in Bezug auf die Wundsituation relevant sind, nähergebracht. Die psychische Situation, die Prophylaxe aber auch Psychohygiene des/der TherapeutInnen werden unverzichtbare Themen sein.

Umfang der Ausbildung

Die Fort- und Weiterbildung umfasst 168 Stunden Theorie sowie 100 Stunden Praktikum.

Die theoretische Ausbildung findet in vier Blöcken zu je einer Woche im Abstand von 4-5 Wochen statt. Zwischen den Theorieblöcken haben die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, die erforderlichen Praktikumsvorgaben zu erfüllen.

Mit einer schriftlichen und mündlichen Prüfung vor der Prüfungskommission der Akademie, wird die Ausbildung abgeschlossen.